Mit mehreren besucherwirksamen Aktivitäten ist die Landesinnung des Steinmetz- und Steinbildhauer-Handwerks Schleswig-Holstein auf der Landesgartenschau 2008 in Schleswig vertreten:
Eine „lebende Werkstatt“ sowie die Sonderschau „Mustergräber am Dom“. -
„Die Landesinnung sieht auf Landesgartenschau die Möglichkeit, eine breite Öffentlichkeit für oft schwer zugängliche Themen rund um die Friedhofs- und Trauerkultur zu interessieren“, so Landesinnungsmeister Wulf Helmert.
Unsere Trauerkultur im Wandel – für den interessierten Betrachter eine unverkennbare Tatsache.
Die Ursachen sind vielfältig. Die Folgen sind auf nahezu allen Friedhöfen deutlich sichtbar.
Die Friedhöfe verändern sich durch namenlose Beisetzungen, Rasenflächen, Ruhewälder und Seebestattungen. Immer mehr Grünflächen ersetzen die individuell gepflegten Grabstellen.
Es ist Aufgabe der um den Friedhof herum tätigen Gewerke, sich um die Zukunft der Friedhöfe in Schleswig-Holstein intensiv Gedanken zu machen.
Vor diesem Hintergrund hat die Landesinnung die Friedhofsverwalter (Kommune/Kirche) Bestatter, Friedhofsgärtner und Steinmetze zu einem informellen Gedankenaustausch eingeladen.
Am Samstag, dem 17. Mai 2008 beginnt um 19.00 Uhr im Dom zu Schleswig die Informations- und Diskussionsveranstaltungen „Zukunft Friedhof“.
Drei namhafte Referenten konnten für diese interessante Veranstaltung gewonnen werden.
Der Vorsitzende AFD, Herr Matthäus Vogel, wird über „Zukunft Friedhof“ referieren. Im Anschluss wird Bestatter Fritz Roth über „Trauer ist Liebe“ sprechen. Der Probst des Kirchenkreises Kiel, Herr Thomas Lienau-Becker referiert abschließend über das Thema „Gottesacker oder Kostenfaktor“.
Die Veranstaltung wird vom Landesinnungsmeister Wulf Helmert moderiert.
In der Anlage erhalten Sie eine Einladung zur Veranstaltung „Zukunft Friedhof“ mit der Bitte, über die Veranstaltung zu informieren und an dieser Informations- und Diskussionsveranstaltung teilzunehmen.
Neumünster, 09.05.2008